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Betriebsschließung

Gerade für Betriebe des Nahrungsmittelhandels und des Gastgewerbes ist eine finanzielle Absicherung gegen die Gefahr einer Betriebsschließung immens wichtig.

Risikofaktoren gibt es viele: Ein Mitarbeiter kann an einer ansteckenden Infektion erkranken, Krankheitserreger können sich in der Nähe des Betriebs befinden oder die zu verarbeitende Nahrung ist betroffen. Der bloße Verdacht reicht hier bereits aus, damit Behörden die Schließung des Betriebs nach dem Infektionsschutzgesetz anordnen können.

Der Leidtragende ist der Unternehmer, denn es drohen Ertragsausfall, Arbeitsverbote und manchmal sogar die Vernichtung der Warenbestände.

Highlights

  • Absicherung der Ertragseinbußen nach einer Wiedereröffnung möglich
  • Versicherbarkeit des Warenschadens
  • Lohnübernahme bei Tätigkeitsverboten bis zu 6 Wochen
  • Desinfektionskosten für Betriebsräume bis zur 5-fachen Tagesentschädigung
  • Erhöhung der Haftzeit auf 60 Schließungstage möglich

Umfang

Was ist versichert?

Die Betriebsschließungs-Versicherung der Rhion kann als eigenständige Versicherung im Rahmen der Mittleren Ertragsausfall-Versicherung abgeschlossen werden.

 

Sie leistet für

  • Ertragseinbußen in Form einer am Umsatz ermittelten Tagesentschädigung
  • mögliche Desinfektions- und Sachverständigenkosten
  • die Lohnfortzahlung bei Arbeitsverboten
  • den entstandenen Warenschaden (falls vereinbart)

Details

Vertragsdetails:

Es besteht eine generelle Haftzeit von 30 Schließungstagen

Die Haftung beginnt bereits nach kurzer Wartezeit von 14 Tagen

 

Details zur Entschädigung:

Die Entschädigung erfolgt als Tagesentschädigung. Diese wird auf der Grundlage von Rohertrag, Wochenumsatz und Anzahl der tatsächlichen Öffnungstage zuzüglich 10 % Vorsorge ermittelt.

 

Entschädigungsgrenzen: 

  • Bei Schließung: vereinbarte Tagesentschädigung für jeden Tag der Betriebsschließung bis zur vereinbarten Dauer
  • Bei notwendiger Desinfektion: die nachgewiesenen Desinfektionskosten bis zur vereinbarten Höhe
  • Bei Schäden an Waren und Vorräten (sofern vereinbart): der nachgewiesene Schaden. Darüber hinaus die nachgewiesenen Kosten der Vernichtung oder Brauchbarmachung zur anderweitigen Verwertung bis zur vereinbarten Höhe.
  • Bei Tätigkeitsverboten: die Bruttolohn- und Gehaltsaufwendungen, die der Versicherungsnehmer an die dem Verbot unterliegenden Personen zu leisten hat – längstens für 6 Wochen seit Anordnung des Tätigkeitsverbots
  • Bei Ermittlungs- und Beobachtungsmaßnahmen: die nachgewiesenen Kosten bis zur vereinbarten Höhe, die der Versicherungsnehmer zur Durchführung der behördlich angeordneten Ermittlungen und Beobachtungen angewendet hat
  • Bei Absicherung von Ertragseinbußen nach Wiedereröffnung: 50 % der vereinbarten Tagesentschädigung für die Hälfte der tatsächlichen Schließungstage